Glossolepis spec. "Lake Kli"
Diese
Art harrt noch ihrer endgültigen wissenschaftlichen
Einordnung. Handelt es sich um Glossolepis multisquamatus
oder ist es eine eigenständige andere Art? Die Zukunft wird
es zeigen. Sie wurde 1993 von Heiko Bleher am Lake Kli im
Mamberamo-Gebiet gefangen. Leider befinden sich einige
Hybriden im Umlauf, diese Mischungen sind meist Kreuzungen
mit Glossolepis wanamensis und weisen einen starken
grünlichen Schimmer auf. Wie bei allen Hybriden sind diese
sehr variabel in ihrer Färbung und Form. Um diese
ungewollten Kreuzungen zu vermeiden sollte man die Arten
getrennt halten. Die weiblichen Tiere ähneln einander stark.
Der Fisch selbst ist wohl eine der schönsten Regenbogenfischarten überhaupt. Das leuchtend rote Auge ist ein eindeutiges Merkmal für den "echten" Lake Kli. Die Färbung zwischen flächig rot und rauchgraue silbernen Schuppen schwankt je nach Stimmung und sozialen Rang in der Gruppe. Die langausgezogene Afterflosse und die verlängerte Rückenflosse verleihen dem Fisch ein ganz besonderes Aussehen. Die Weibchen sind recht unscheinbar grau gefärbt. Die adulten männlichen Tiere sollen bis zu 15 cm gross werden.
Die Haltung ist entsprechend den anderen Glossolepis Arten gleich. Man sollte nur darauf achten den "Lake Kli" nicht alleine zu halten, denn dann zeigt er ein oft schreckhaftes Verhalten. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, diese mit etwas "mutigeren" Melanotaenia- oder Chilaterinaarten zu vergesellschaften.
Die Zucht ist recht unproduktiv die Jungtiere sind sehr klein und lassen sich schwierig ernähren. Wie die Erfolge jedoch zeigen scheint es nicht unmöglich zu sein, die Art zu vermehren.
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männlich ca. 1/2 Jahr |
männlich ca. 1/2 Jahr |